Der Niger-Delta-Effekt

Wie umgehen mit dem neuen Ölreichtum in Ghana?

Ghana ist derzeit das Boom-Land Westafrikas. Die Wirtschaft wird in diesem Jahr laut «Economist» um 14 Prozent (!) wachsen. Trotzdem lebt vor allem die ländliche Bevölkerung noch immer unter der Armutsgrenze.

Ein Grund für das starke Wachstum ist: Erdöl. Seit einem halben Jahr (mein Gespräch für DRS4News) wird vor der Küste Ghanas Öl gefördert. Mit Öl ist in Afrika immer auch Korruption verbunden, Reichtum für Wenige und manchmal Gewalt – wie etwa in Nigeria, im Nigerdelta.

Was tun, damit der Segen Öl für Ghana nicht zum Fluch wird? Mein Beitrag fürs «Echo der Zeit».

Dieser Beitrag wurde am 28. Juni 2011 im «Echo der Zeit» von Schweizer Radio DRS ausgestrahlt.
Übrigens: Weil ein Computerprogramm einige Audio-Dateien komplett demolierte, musste ich die Hauptperson meines Beitrages (Ebow Haizel-Ferguson)
nochmals in Takoradi besuchen. Fünf Stunden hin, dort übernachten, 10 Minuten Interview, vier Stunden zurück. Auch die Aussagen des Fischers waren ziemlich zerstückelt – da hab ich echt gebastelt, so dass man es nun zum Glück nicht mehr merkt.

4 Antworten auf „Der Niger-Delta-Effekt“

  1. Man lernt immer wieder dazu. Auch Sachen, die man schon mal gelernt hatte. Etwa Backups machen… Keine Beta-Versionen verwenden… Und wo die schnellsten Wagen nach Takoradi fahren.

  2. „Oil production in africa will have a direct impact on US consumers.“ Sudan, Angola, Nigeria… in keinem afrikanischen Land hat Öl bisher Wohlstand und Frieden gebracht. Leider nur das Gegenteil. Es wäre möglich…
    Sämi, im nächsten Leben bin ich auch ein Reporter. Vorzugsweise im Nahen Osten.

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