Monatsarchive: Juli 2011

Bild zum Sonntag (XX)

Die weniger bekannte Kirche Abidjans – Notre Dame d’Afrique.

Abidjan, Côte d’Ivoire, 10. Juli 2011.

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Wie ich (nicht) nach Nigeria gelangte – Teil 5

Untersuch im Militärspital

Was bisher geschah: Der Autor möchte nach Nigeria. Dafür braucht er unter anderem eine Arbeitserlaubnis in Ghana. Aber ist er auch gesund genug?

Um 15 Uhr sollte man nichts mehr wollen im 37 Militärspital. Dann sitzen in der Volksgesundheitsabteilung nur noch einige Militärs und lesen die Zeitung. Ein Arzt? Fehlanzeige. Und von einem Formular für die Immigrationsbehörde hat man auch noch nie gehört. Weiterlesen

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Zahlen, bitte!

Als Journalist wird man gerne mit Zahlen versorgt. Man streut sie wie Zückerchen in Beiträge ein. Doch stimmen sie wirklich?

Besonders vielen Zahlen bin beim Thema Elektroschrott begegnet. Wie viele kaputte elektrische und elektronische Geräte fallen jährlich weltweit an? Die UNO-Umweltschutzbehörde UNEP schätzt 40-50 Millionen Tonnen. Bei der NZZ hingegen weiss man von 500 Millionen Tonnen Schrott. Ein Tippfehler? Die UNEP hat das Problem wohl kaum massiv unterschätzt.

Wieviel Elektroschrott kommt nach Ghana?

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Bild zum Sonntag (XIX)

Gute Freunde im Botanischen Garten der Universität Legon.

Legon, Accra, 17. Juli 2011.

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Wie ich (nicht) nach Nigeria gelangte – Teil 4

Papierkrieg

Was bisher geschah: Der Autor möchte nach Nigeria. Dafür braucht er eine Aufenthaltsbewilligung in Ghana. Und dafür eine Arbeitserlaubnis.

Schalter 6 für die Arbeitserlaubnis ist glücklicherweise gerade neben Schalter 5 für die Aufenthaltsbewilligung. Das Formular hat hingegen vier Seiten, nicht bloss eine.

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Heilige Jungfrau verspricht bessere Zukunft

Die Hälfte aller Ivorer hofft auf eine Rückkehr Gbagbos.

Bei meinem Aufenthalt in Yopougon, einem Stadtteil Abidjans, wurde ich immer wieder darauf hingewiesen, dass der ehemalige Präsident Laurent Gbagbo bald wieder an die Macht zurückkehren werde. Natürlich wünschte sich niemand hier einen weiteren bewaffneten Konflikt. Doch die Hinweise darauf waren eindeutig.

Nicht nur hatte ein lokaler Prophet die Wiederkehr Gbagbos angekündigt, es gab auch weitere Zeichen. So war offenbar im April die Jungfrau Maria in der Sonne erschienen, was viele Leute bestätigten. Leider war niemand im Besitz des Handyvideos. Immerhin zeigte man mir ein Bild von Wolken, die wie Gottes Hände aussehen. Erstaunlich. Leider ist das eine ältere Fälschung.

Noël, mein Begleiter, wollte mich mehrfach überzeugen, dass ich doch über diese Indizien berichten solle. Wenn dann Gbagbo zurück an die Macht kommen würde, sei ich berühmt. Ich verzichtete aber darauf. Mein Beitrag über die Lage in Yopougon und Abidjan musste ohne heilige Zeichen auskommen.

Das Video mit der Marienerscheinung ist übrigens bisher noch ohne schlüssige Erklärung. Kommt Gbagbo also doch zurück?

Dieser Beitrag wurdem am 21. Juli 2011 im Deutschlandfunk gesendet. Er ist quasi die Langversion des Beitrages fürs Schweizer Radio. Die Leute durften etwas ausführlicher zu Wort kommen, auch ein ehemaliger Rebell und ein UNO-Sprecher sind nun mit an Bord.

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