Best of Ghana

Nein, das Beste an Ghana ist nicht der Strand. Meine Top 1o:

Essensstände
Verglichen mit andern Ländern Westafrikas ist der Streetfood in Ghana sauberer. Die Verkäuferinnen achten darauf, dass keine Fliegen ans Essen kommen und der Reis heiss bleibt. Für einen Franken kann man anständig satt werden.

Lokales Bier
Gulder, Star, Stone, Club, Castle Milk Stout – die lokalen Biere schmecken alle. Der einzige Nachteil ist die Flaschengrösse von 6.25 dl – doch man gewöhnt sich rasch daran.

Sicherheit und Freiheit
Auch in der Hauptstadt Accra kann man problemlos nachts alleine unterwegs sein, ohne dass etwas passiert (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Belästigung durch Polizeikontrollen hält sich ebenfalls in Grenzen, nach einigen freundlichen Worten geht’s meist rasch weiter.

Frische Früchte
Wenn man bei den Mangos und Ananas mal den Trick raus hat, wann sie wirklich reif sind, steht einem umwerfenden Fruchterlebnis nichts mehr im Wege. Man muss bloss den Zeitpunkt zwischen Unreife und Verrottung erwischen.

Reparaturen aller Art
Egal ob ein Reissverschluss einer Tasche, Elektroartikel oder Schuhsohlen. Was wir eigentlich wegwerfen würden, kann für wenig Geld am Strassenrand geflickt werden.

Hilfsbereitschaft
Die Menschen in Ghana sind generell sehr hilfsbereit und freundlich. Egal ob bei der Suche nach dem richtigen Trotro, nach einem Kohle-Verkäufer oder Reissverschlussreperateur – Crowdsourcing führt zum Ziel. Vielleicht nicht immer direkt.

Azonto
Der neue Tanz hat Ghanas Ausgehszene belebt und das Potential, zu bleiben.

Trotro-Minibusse
Der öffentliche Verkehr in den Minibussen ist zunächst undurchschaubar, die Handzeichen und Rufe der Beifahrer sind kryptisch. Irgendwann checkt man aber das System. Das ultimative Erfolgserlegnis ist, wenn man quer über die Strasse einem Trotro-Fahrer mit Handzeichen zu verstehen geben kann, wohin man will, und er anhält.

Strassenverkäufer
Natürlich ist es gefährlich, wenn die jungen VerkäuferInnen zwischen fahrenden Wagenkolonnen hindurchschlüpfen. Doch nichts ist praktischer, als Wasser, Glace, Plantain-Chips und manchmal auch Poster, Filme oder Weihnachtsdekoration unterwegs zu erstehen.

Mandingo
Der tiefrote Bitter erinnert an Campari, ist «hergestellt aus sorgfältig ausgewählten einheimischen Kräutern und anderen Zutaten». Soll angeblich auch aphrodisierend wirken. Konnte ich bisher nicht feststellen.

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