Archiv der Kategorie: Religion

Bild zum Sonntag (IL)

Presbyterianisches Filmmobil abends am Missionieren.


Dzorwulu Plant-Pool, Accra, Ghana, 12. März 2012.

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«Schwule sind wie Tiere»

Westliche Staatschefs fordern eine Legalisierung der Homosexualität in Afrika. Doch diese Unterstützung wollen selbst die afrikanischen Schwulen nicht.

Amerikanische Popmusik dröhnt in einer Disco im Ausgangsviertel Osu. Der Raum ist verspiegelt, entlang der Wände stehen Lederfauteuils, in denen sich das Partyvolk fläzt. Die Kühlschränke hinter der Bar sind beleuchtet und werben für internationale Likörmarken. Ein ganz normaler Ausgangsort in Ghanas Hauptstadt Accra.

Doch immer mittwochs ist hier alles etwas anders – Männer tanzen mit Männern. Das hat Seltenheitswert in Afrika. Die Klubnacht für Schwule mitbegründet hat der 23-jährige Kojo. «Meine Freunde und ich wollten einen Ort, wo wir nicht ausgegrenzt werden», erzählt er. «Wir sammelten Geld, mieteten den Klub – und haben Spass!»

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Die Mouriden: Arbeiten für Gotteslohn

Eine strenge Hierarchie macht die Bruderschaft erfolgreich.

Die muslimische Bruderschaft Muridiyya ist die politisch und wirtschaftlich  einflussreichste Gruppierung im Senegal. Wer Präsident werden will, steht besser auf gutem Fuss mit den Mouriden.

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Bild zum Sonntag (XXXVI)

Der Papst ist da – Kathedrale «Notre Dame de Miséricorde».

Cotonou, Benin, 3. November 2011.

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Die Macht der Mouriden

Wer Senegals Präsident werden will, muss zuerst nach Touba.

Touba ist die Hauptstadt der Mouriden-Bruderschaft, dort liegt das Grab des verehrten Gründers Cheikh Amadou Bamba. In Touba wohnt auch der Khalif General, Führer der Mouriden. Und wenn dieser Khalif eine Wahlempfehlung abgibt, dann folgen viele seiner vier Millionen Anhänger.

Die Mouriden sind zwar nicht die grösste Bruderschaft im Senegal (das sind die Tidjane mit 6 Millionen), aber sie sind am besten organisiert. Die Beziehung zwischen Marabouts, den religiösen Führern, und ihren JüngerInnen, den Talibé, ist sehr eng. Die Talibé geben den Marabouts ein Teil ihres Einkommens ab. Und sie verpflichten sich, den Weisungen ihres Marabouts stets zu folgen, sie nicht zu hinterfragen.

Die Mouriden sind aber nicht nur politisch wichtig, sondern auch wirtschaftlich die dominierende Kraft im Land. Überall, auf Taxis, Bussen, Geschäftsschildern begegnet man Amadou Bamba und anderen wichtigen Mouriden. Handel und Transport seien zur Mehrheit in der Hand der Mouriden.

Deshalb sollten sich jetzt ein potentieller Präsidentschaftskandidat für 2012 langsam Richtung Touba aufmachen. Und wenn er es dann geschaft hat, gleich nochmals.

Bilder zu den Mouriden im Senegal hier…

Mehr über die Mouriden am 20. November 2011 auf DRS 2 und auf dieser Website.

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Die Mouriden im Senegal

Die Bruderschaft ist im Land omnipräsent.

(Fotos S.B./A.L.)

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